Technik der rumänischen Landwirtschaft

Am heutigen Tag machten wir drei Erfahrungen mit rumänischer Landwirtschaft, von der Handarbeit bei der Kleinversorgung bis zum Milchviehbetrieb mit Melkmaschinen, die noch abbezahlt werden müssen.

Heute sind wir kurz vor halb Acht, dehydriert durch die Hitze, aufgestanden um pünktlich zum Frühstück um acht Uhr zu erscheinen. Nachdem wir uns an einer großen Menge Spiegelei und Würstchen gestärkt hatten gingen wir zu dem Altersheim, welches ein großes Feld mit Äpfeln, Tomaten, Paprikas und Jalapenos (sehr zur  Freude von Herrn Bossak) besitzt. Dort halfen wir bei der Ernte und pflückten Äpfel und Tomaten. Voller Stolz sahen wir ein letztes Mal den schönen Zaun an, an den wir nun nach drei Tagen Arbeit viele schöne und zusammenschweißende Erinnerungen haben. Nachdem wir viele Körbe Äpfel gesammelt und in gute Äpfel, Marmeladenmaterial und Schnapsgährung sortiert hatten, gingen wir zurück zu unserem Hauptquatier. Dort lernten wir theoretische Grundlagen der Solarthermiemodule, welche hier repariert werden und festigten unsere Kenntnisse zur Netzwerktechnik. Auch wenn wir das Thema in der Schule hatten, war es doch überaus hilfreich die Theorie mit der Praxis verbinden zu können.

Nach den Stunden in der Sonne gab es ein leckeres Mittagessen (Nudeln mit Bolognese und Parmesan, nur übertroffen von der Gemüsevorsuppe). Danach durften wir uns kurz in die Lage der Solarmodule begeben und die thermische Wirkung der Sonne selbst am eigenen Körper zu erfahren. Einige von uns erkundeten mit unseren Dozenten dann einen landwirtschaflichen Bertieb der örtlichen Caritas in Petroman unter energetischen Aspekten, welcher der Hauptzulieferer Ciocovas ist, wenn es um Fleisch geht. Dort fanden wir auch einen alten Krankenwagen aus Deutschland, Einkaufswagen, kleine süße Ferkel und einen großen Knochen, welcher nach langer Disskusion einer Kuh und keinem T-Rex zugeschrieben wurde. Auf dem Rückweg hielten wir an einer ortodoxen Kirche, um in die rumänische Kultur einzutauchen. Dann holten wir die Zurückgebliebenden bei der Caritas ab um gemeinsam zu einem Milchviehbetrieb im Dorf Obad zu fahren, welcher von der Caritas unterstützt wird.

Dort angekommen bekammen wir eine Fahrstunde rumänischer Art in einem sechzig Jahre alten Trecker, was alle mit bravour meisterten. Uns wurde die Milchgewinnung und betriebswirtschaftliche Aspekte im ländlichen Raum erläutert. Besonderen Dank für die exklusive Führung, samt Snacks und Getränken! Wir haben die rumänische Bevölkerung als überaus gastfreundlich erlebt. Dort sahen wir auch unsere langjährigen Hünchenfreundinnen Helene, Helene und Helene wieder. Nun sitzen wir an dem Tagesbericht, während uns der Magen knurrt und hinter uns sich das Abendessen aufbaut. Dabei freuen wir uns auf einen leckeren Kartoffelsalat und einen ruhigen Abend.

Alle Bilder der Fahrt 2019:

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