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Aufgrund der aktuellen Diskussion in der Öffentlichkeit zum Thema „Friday for future“ sehen wir als Schule Handlungsbedarf und möchten uns gerne positionieren.

Zum einen schätzen wir das Engagement der Jugendlichen, sich zum Thema Klimawandel zu äußern und zum Handeln aufzufordern, zum anderen sind uns vom Schulgesetz her auch die Hände gebunden. Wer am Streik teilnimmt und vom Unterricht fernbleibt, produziert unentschuldigte Fehlstunden.

 

Dennoch wollen wir nicht tatenlos zuschauen und zur Tagesordnung übergehen. Vielmehr möchten wir unsere Schülerinnen und Schüler zum kritischen Denken anregen und sie dazu bringen, ihr eigenes Handeln dem drohenden Klimawandel anzupassen.

Aus diesem Grund werden wir als Schule ein deutliches Zeichen setzen, ohne unsere Schülerinnen und Schüler in die Illegalität des Schulschwänzens zu bringen:

Wir veranstalten am Freitag, den 29.3.2019 den Klimatag der Willy-Brandt-Schule! Dieser findet für alle Schülerinnen und Schüler in der Zeit von 8.00 Uhr – 13.00 Uhr in der Schule statt. Wir setzen uns in vier Blöcken (jeweils in einer Unterrichtsstunde) mit der Thematik auseinander:

  1. Was ist Klima? Wie unterscheidet sich Klima von Wetter? Was unterscheidet den natürlichen vom anthropogenen Treibhauseffekt?
  2. Welche Arten der Energieerzeugung gibt es? Untersuchung von lokalen und globalen Klimakillern
  3. Entwicklung von Handlungsalternativen: Was kann ich persönlich tun, damit der vom Menschen gemachte Klimawandel gestoppt oder verlangsamt werden kann?
  4. Vollversammlung/Flashmob

Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wollen wir uns inhaltlich mit diesem Thema auseinandersetzen und mit ihnen nach Möglichkeiten suchen, ganz persönlich ein konkretes Handlungsziel zu formulieren.

Wir sind alle sehr gespannt, welche Ergebnisse der Klimatag erbringen wird und freuen uns auf diese anregende Beschäftigung mit dem Thema.

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