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Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage verpflichten sich bei jeder Art von Diskriminierung, insbesondere Rassismus mit Zivilcourage einzugreifen – in der Schule und in ihrem Umfeld. Wir wenden uns gegen jegliche Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie Sexismus, die Abwertung von MigrantInnen, von Obdachlosen, von Behinderten, von Lesben und Schwulen, von MuslimInnen und Menschen jüdischen Glaubens oder auch das Mobbing von MitschülerInnen, die man als „uncool“ wahrnimmt. Jeden Menschen als gleichwertig zu achten, auch und gerade, wenn sie oder er anders ist, ist für uns die Kernbotschaft des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. 

(Quelle: https://m.schule-ohne-rassismus.org)

Schwarz auf weiß: Das Metallschild am Hauptgebäude zeigt seit 2010 auch offiziell, dass die Willy-Brandt Schule eine „Schule ohne Rassismus – eine Schule mit Courage“ ist, die sich gegen sämtliche Formen von Diskriminierung ausspricht. Wir setzen uns für Menschenrechte ein und zeigen Flagge gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Um das Siegel zu erhalten, mussten 70% aller Schulmitglieder folgende Selbstverpflichtung unterschreiben:

  1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus zu überwinden.
  2. Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig zu achten.
  3. Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Dieses Siegel wurde 2017 neu mit Leben gefüllt werden. Um ihre Selbstverpflichtung zu erneuern, haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 10 und der Oberstufe ihren Handabdruck auf einem Banner hinterlassen, welches jetzt in der Mensa täglich an diese Verpflichtung erinnert.

Der DuG-Kurs der Jahrgangstufe 10 hat unter der Leitung von Nina Bartnik im Rahmen eines feierlichen Festaktes in Anlehnung an Gerald Asamoahs Buch „Dieser Weg wird keine leichter sein“ das Theaterstück „Fremdsein“ aufgeführt. Als Paten dieser Aktion standen uns Gerald Asamoah persönlich und Ulrich Scholten (Oberbürgermeister der Stadt Mülheim) zur Seite.

Seitdem finden im Fach Gesellschaftslehre regelmäßig Aktionen zum Thema Rassismus und Diskriminierung statt.

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