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1. Regionale Schulpsychologische Beratungsstelle

Die Beratungstätigkeit der Schule wird durch zwei Schulpsychologen der Regionalen Schulberatungsstelle, die sich in regelmäßigem 14-tätigen Wechsel in der Schule aufhalten, erweitert und unterstützt. Diese Hilfeleistung kann sowohl von Lehrern als auch von Eltern und Schülern in Anspruch genommen werden. Die Beratungslehrer stellen das Bindeglied zwischen der Schule und der Schulberatungsstelle dar und koordiniert die erforderlichen Abläufe.

Nach Absprache mit der Klassenleitung/Abteilungsleitung werden Schüler mit psychologischem Beratungs- oder Diagnosebedarf  über die Beratungslehrkraft bei einem der Schulpsychologen angemeldet (siehe Formular „Anmeldung zur schulpsychologischen Einzelfallberatung“). Damit sich der Schulpsychologe bereits im Vorfeld ein möglichst genaues Bild über den Schüler und das Problem machen kann, beschreibt der  anmeldende Lehrer die Anmeldegründe und die Beratungserwartung. Er listet die bereits erfolgten schulischen und außerschulischen Maßnahmen in diesem Zusammenhang auf und bereitet so die Arbeit des Schulpsychologen vor. Die Erziehungsberechtigten bestätigen mit ihrer Unterschrift die Angaben, erklären ihr Einverständnis zur Vorstellung ihres Kindes beim Schulpsychologen und entbinden diesen von seiner Schweigepflicht.

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Schülerinnen und Schüler haben jederzeit Gelegenheit, die Beratungslehrkraft bei schulischen oder persönlichen Problemen anzusprechen und um Hilfe zu bitten. Sie kommen entweder in die Sprechstunde (während des Offenen Angebots) oder vereinbaren einen individuellen Termin. Kommen die Schüler von sich aus auf die Beratungslehrkraft zu, handelt es sich in der Regel um persönliche oder familiäre Probleme. Das Gespräch entlastet die Kinder und nimmt ihnen den akuten Leidensdruck, sodass es ihnen leichter fällt, sich konstruktiv mit ihrem Problem auseinander zu setzen.

Andere Kontakte zwischen Beratungslehrkraft und SchülerInnen werden auf Wunsch des Klassenlehrers /der Klassenlehrerin hergestellt. Wenn das Verhältnis zwischen Klassenlehrern und Schülern bei Konflikten belastet ist, kann die Beratungslehrkraft auf Grund ihrer neutralen Position den Schüler besser erreichen und ihn zur Kooperation bewegen. Bei einigen Schülern empfiehlt sich die Arbeit mit dem sogenannten Beobachtungsheft, um sie bei häufig wiederkehrenden Problemen in ihren Bemühungen um Verhaltensänderung zu unterstützen.

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Die Beratungslehrkraft unterstützt die Klassen- und Fachlehrer bei der Beratung von Schülerinnen und Schülern und/oder den Eltern. Die Beratungsaufgabe liegt in erster Linie bei den Klassenlehren bzw. bei der entsprechenden Fachlehrkraft. Diese wendet sich im Bedarfsfall an die Beratungslehrkraft. Gemeinsam mit ihr werden Beratungssituationen vorbereitet, begleitet und nachbereitet.

Treten in einer Klasse häufig fachliche Probleme oder Disziplinprobleme auf ist eine kollegiale Fallberatung sinnvoll. In dem Fall wendet sich der Klassenlehrer an den Beratungslehrer. Um sich dem Problem anzunähern, wird zunächst eine Bestandsaufnahme durchgeführt. Gemeinsam mit den übrigen, die Klasse unterrichtenden Kollegen wird die Problematik analysiert und es werden Lösungsansätze diskutiert und abgewogen.Es erfolgen Absprachen über geeignete Maßnahmen und ihre Koordination, d.h. darüber, welcher Kollege welche Aufgabe übernimmt.

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