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Für alle Schülerinnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf wird die Teilnahme am Unterricht mit Hilfe eines individuellen Förderplans organisiert. Dafür verantwortlich sind die Sonderpädagogen, die in ständigem Austausch mit den in der Klasse unterrichtenden Lehrern stehen, um die fachliche und soziale Eingliederung voran zu treiben und umfangreiche Unterstützung anbieten zu können.

 

Der Förderplan orientiert sich an den diagnostischen Voraussetzungen, die durch den jeweiligen Förderschwerpunkt des Kindes („Geistige Entwicklung“, „Lernen“, Soziale und emotionale Entwicklung“, „Körper und Motorik“) vorgegeben sind.

Werden Kinder zieldifferent unterrichtet, so werden für sie im Zusammenhang mit den Unterrichtsthemen andere („differente“) Ziele festgelegt, die sie erfolgreich meistern können. Der Unterricht kann gemeinsam oder auch, je nach Notwendigkeit, in den Förderräumen getrennt stattfinden. Wie und in welchen Fällen diese externe Differenzierung des Unterrichts erfolgen soll, wird der Sonderpädagoge und das Klassenteam einvernehmlich entscheiden.

Werden Kinder zielgleich unterrichtet, müssen sie grundsätzlich den Zielsetzungen des Unterrichts in gleicher Weise wie die Regelschüler entsprechen können. Falls sie durch ihre Einschränkung in irgendeiner Weise benachteiligt sind, kann ihnen ein Nachteilsausgleich zugesprochen werden („z.B. längere Zeiten bei Klassenarbeiten, wenn eine Motorische Einschränkung vorliegt). Bei zielgleich geförderten Schülerinnen spricht man von „Gemeinsamen Unterricht“. Diese Schüler erhalten ein reguläres Zeugnis der Gesamtschule, in dem ihr sonderpädagogischer Förderbedarf und eventuell ihr Nachteilsausgleich ausgewiesen wird.

Die sonderpädagogische Förderung bietet den Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischen Förderbedarf die Möglichkeit entsprechend ihrem Leistungsvermögen ihr Recht auf Bildung und Erziehung zu verwirklichen. Mit Hilfe dieser Unterstützung können alle Fähigkeiten aktiviert werden, das Selbstvertrauen gesteigert und die soziale Eingliederung möglich gemacht  werden.

Inklusion - Räumliche und sächliche Austattung