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Styrumer Kinder mit einem besonderen Förderbedarf werden seit einigen Jahren an allen Styrumer Grundschulen in integrativen Klassen unterrichtet. Bisher mussten diese Kinder nach der 4. Klasse in eine Förderschule überwechseln. Häufig forderten die Eltern aus diesem Grund, den eigentlich notwendigen Förderbedarf aufzuheben, damit ihre Kinder wieder in Regelklassen unterrichtet werden. Das führte dazu, dass ihnen die notwendige Förderung nicht mehr gewährt werden konnten.

Welche Vorteile haben diese Kinder, wenn sie an der WBS unterrichtet werden?

  • Sie nehmen am Regelunterricht teil und profitieren von einem umfangreichen Fächerangebot und seinem differenzierten Lehr- und Lernangebot. Fachlehrer mit einem breiten Wissensspektrum für ihr Fachgebiet können sichere Grundlagen für ein solides Fachwissen legen.
  • Alle Kinder können wohnortnah zur Schule gehen und sind somit in der Wahl ihrer Sozialkontakte nicht mehr eingeschränkt. Die meisten Klassenkameraden wohnen in der Nähe, daher können auch im Freizeitbereich diese Kontakte besser gepflegt werden.
  • Kinder mit Förderbedarf erleben an unserer Schule den Ganztag mit all seinen Facetten und können an einem breitgefächerten Angebot von Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag und Offenen Angeboten in der Mittagspause teilnehmen.
  • Durch die sonderpädagogische Lehrkraft und eventuelle Integrationshelfer gelingt es trotz der Regelklasse individuell auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder mit Förderbedarf einzugehen.
  • Je nach Förderbedarf kann auch eine äußere Differenzierung erfolgen.
  • Die Schülerinnen lernen in erheblich kleineren Klassen in denen häufig zwei Lehrerinnen zu Verfügung stehen. Dadurch haben die Lehrerinnen  mehr Zeit für alle Schülerinnen.
  • Die Möglichkeit der individuellen Förderung ist für alle Schülerinnen der integrativen Klassen gegeben.
  • Die Schülerinnen erwerben eine höhere soziale Kompetenz. Dies nutzt auch dem fachlichen Lernen.
  • Leistungsschwächere Regelschüler werden teilweise in die Förderung durch die Förderlehrerin mit einbezogen. Dadurch wird die Regellehrerin in diesem Bereich entlastet und hat mehr Zeit für die Regelschülerinnen.

Inklusion - Organisation