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Im Rahmen der Ausstellung "Widerstand und Verfolgung 1933 - 1945 in Mülheim an der Ruhr" (noch bis Februar in der Bibliothek zu sehen) besuchte die Klasse 10b die Ausstellungseröffnung.

EIn Eindruck von Malte Vogt zum Besuch:

 Zeitreise in eine grausame Zeit

Ein Gespräch mit einem Zeitzeugen des Nationalsozialismus

Wir, die Klasse 10b, bekamen im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „1933 bis 1945 – Widerstand und Verfolgung in Mülheim an der Ruhr“ in der Stadtteilbibliothek Styrum die Möglichkeit, mit dem Zeitzeugen Helmut Hermann über seine Erfahrungen mit dem NS-Regime zu sprechen.

Zur Vorbereitung auf diesen Termin besuchten wir die Ausstellung und notierten uns Fragen, die wir dem Zeitzeugen in der Diskussionsrunde stellen wollten. Herr Hermann beantwortete uns sehr freundlich und detailliert all unsere Fragen, in denen es sowohl darum ging, wie es in der Hitlerjugend zuging und welche Strafmaßnahmen bei Dienstverweigerung an der Hitlerjugend verhängt wurden. Als auch darum, wie sich der Antisemitismus, also der Hass auf ausländische Mitbürger, auf das Leben in Mülheim auswirkte und welche Veränderungen mit der Machtübernahme der NSDAP in Mülheim einhergingen.

Wir sind uns einig, dass diese Diskussionsrunde sehr interessant und spannend war und möchten jedem nahelegen die Ausstellung zu besuchen und an einem Zeitzeugengespräch teilzunehmen. Unser Dank gilt Herrn Hermann und den Mitgliedern der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“, dass sie die Zeit aufgebracht haben mit uns zu sprechen und uns Rede und Antwort zu stehen. Außerdem danken wir Frau Sachse, die uns zu diesem Gespräch eingeladen hat und uns so die Möglichkeit zu diesem Zeitzeugengespräch eröffnete.