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Besonders bedanken möchten wir uns bei der Caritas Ciacova, der Rumänienhilfe Oberhausen, bei Hans Rosenkranz, Benny und Guus aus den Niederlanden, Willi aus Balve, Dieter aus Leverkusen und der RWE AG (für die gesponserte mobile Tischkreissäge).

Das Rumänienprojekt 2016 ist bereits in Planung ...

 

Tag 7: 14.08.15

Heute brach der letzte komplette Tag für uns in Rumänien an. Nach dem Frühstück ging es zu einem Jugendgefängnis.

Allerdings sah die Anstalt nicht nach einem Jugendgefängnis aus, sondern ähnelte eher einem Wohnzentrum. Der Schwerpunkt des Jugendgefängnisses liegt darin, die Jungen und Mädchen auf das Leben nach der Haft vorzubereiten und ihnen zu vermitteln, dass auch ein Leben ohne Kriminalität möglich ist.

Heute herrschten mal wieder Temperaturen von ca. 36°C, so dass wir die Gelegenheit nutzten und  den Nachmittag in einem Freibad verbrachten.

Die Gruppe am Altenheim nahm wie gewohnt am Morgen ihre Arbeit auf und schaffte es bis zum Abend alle 75 Fensterbänke und -laibungen abzudichten und die Scheiben zu putzen. Der große Ben versorgte das Team ständig mit eiskaltem Mineralwasser.

 

Tag 6: 13.08.15

Bereits am frühen Morgen wandten sich die einzelnen Arbeitsgruppen ihrer Arbeit der vorherigen Tage zu. Nach dem Mittagessen wurde der fertige Computerraum, den die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe der Lehrer errichtet haben, der Schulleiterin des Gymnasiums übergeben. Dies wurde mit hausgemachten Leckereien und kühlen Getränken gefeiert.

 Anschließend fuhren interessierte Schüler  zum Bauernhof der Caritas nach Petroman. Dort führte Herr Rosenkranz über den Bauernhof und erzählte die Hintergrundgeschichte des Hofs. Die Caritas übernahm vor ca. 20 Jahren diese Einrichtung mit dem Ziel Lebensmittel zur eigenen Versorgung herzustellen. Unsere Lebensmittel (Fleisch, Eier, Milchprodukte, usw.) kommen ebenfalls von dieser Einrichtung. Am späten Nachmittag sind die Mädchen mit Herrn Rosenkranz zu den ‚Häusern‘ der einheimischen Romas gefahren. Dort bekamen sie einen Einblick in das Leben der Menschen.

 

 

Das Team ‚Abdichtung der Fenster des Altenheims‘ hatte rechtzeitig Material zur Verfügung, so dass der ganze Tag ‚mit Silicon gefüllt‘ wurde.

 

Tag 5: 12.08.15


Heute haben wir beschlossen, die Gruppen nicht rotieren zu lassen und fast alle Schüler sind an die Arbeitsstätten des Vortages zurückgekehrt.

Die Mädchen haben sich wieder mit dem Abtrennen der Hoheitszeichen beschäftigt. Sie bekamen Verstärkung durch zwei Jungs.


Die Computergruppe hat die aus Deutschland mitgebrachten Rechner aufgebaut und angeschlossen. Dank der guten Vorarbeit der Rumänien-AG sind bereits (fast) alle Rechner  betriebsbereit.


Die Gruppe, die sich mit der Abdichtung der Fenster im Altenheim beschäftigt hat, war besonders motiviert und erfolgreich, weil schon zum Frühstück 24 Kartuschen „Silikon transparent“  auf dem Tisch standen. Demzufolge wurden arbeitsteilig fünf Fenster abgedichtet.


Nach dem Mittagessen sind wir mit den Kleinbussen Richtung Timişoara aufgebrochen. Herr Rosenkrantz, der Leiter der Rumänienhilfe, wollte uns das Frühförderzentrum zeigen, welches die WBS in den vergangenen Jahren mit aufgebaut hat. Dort wurden wir sehr herzlich empfangen und staunten nicht schlecht, als wir die modern eingerichteten Therapieräume sahen.

 


Den Abschluss des  Timişoara-Ausflugs bildete die Besichtigung der rumänisch-orthodoxen Kathedrale.

 

Tag 4: 11.08.2015

Gruppe Altenheim
Heute hat eine Gruppe bei ca. 38°C begonnen die Fensterbänke aus verzinktem Stahlblech an den Fenstern am Caritas-Altenheim  zu versiegeln. Dazu mussten die Stahlbleche abgeschraubt, gereinigt, mit Silicon versehen und wieder angeschraubt werden. Die seitlichen Abschlüsse der Fenster bestehen aus Kunststoffprofilen, die ebenfalls entsprechend bearbeitet wurden.


Leider mangelte es im Laufe des Nachmittags an Siliconmasse, so dass wir noch unsere beiden Material-Container gesichtet und aufgeräumt haben. Die Gruppe wünscht sich morgen wieder mit Siliconmasse versorgt zu werden.

Gruppe Schule:
Heute haben wir die Arbeit am Computerraum des Gymnasiums in Peciu Nou fortgesetzt. Zu den heutigen Aufgaben gehörten die Fertigstellung der Kabelkanäle sowie die Verkabelung der Netzwerk- und Steckdosen für insgesamt 24 Computer. Dank einer intensiven Arbeitsphase bis 19.00 Uhr konnten wir heute unsere notwendigen „Vorarbeiten” für den Computerraum abschließen, sodass wir morgen mit dem Aufbau der Computer und der Erstellung des Netzwerkes beginnen können. 

Gruppe Polizeiuniform:
Heute hat sich die Mädchengruppe zur Lagerhalle der Caritas begeben. Dort wartete eine wichtige Aufgabe auf uns. Von unzähligen  Hemden und Pullovern alter Polizeiuniformen (beige-grün) mussten die Hoheitszeichen entfernt werden, damit sie nicht zweckentfremdet eingesetzt werden können. Zunächst richteten wir uns einen Arbeitsbereich mit Tischen, Stühlen und Arbeitswerkzeugen ein. Nach leichten Anfangsschwierigkeiten routinierten sich die Arbeitsschritte und wir hatten nach 7-stündiger Arbeit 288 Zeichen von der Kleidung gelöst.      
Alle Abzeichen mussten getrennt gesammelt werden. Sie müssen der deutschen Polizei wieder übergeben werden.
Die ehemalige Polizeikleidung wird an bedürftige Menschen weitergegeben.
Nach einer Pause fuhr die gesamte Gruppe mit den Kleinbussen Richtung Peciu Nou. Der Leiter des hiesigen Kinderheims St. Nikolaus hatte uns zum Essen eingeladen. Eine besondere Überraschung war der neue flutlichtbeleuchtete Fußballplatz mit künstlichem Rasen. Dieser darf von allen Kindern der Gemeinde genutzt werden.
Unsere Jungs und Mädchen konnten natürlich nicht „Nein“ sagen, als sie von einigen rumänischen Jugendlichen zum Spielen eingeladen wurden.

 

 



Tag 3: 10.08.2015

Gruppe Kartoffelfeld:
Um 09.00 Uhr sind wir vom Caritas Haupthaus zum Kartoffelfeld am Altersheim gelaufen. Nach einem ausgiebigen Lehrgang von Herrn Leschnig zum Thema „Kartoffelernte in Rumänien” haben wir bis 12.30 Uhr Kartoffeln geerntet. Dank der motivierenden Betreuung von Herrn Bossak und ausgiebigen Pausen im Schatten ernteten wir bis zum Abendessen eine beachtliche Menge (siehe Bilder) an Kartoffeln. Gegen 18.00 Uhr endete für uns ein harter aber zufriedenstellender Arbeitstag auf dem Feld.



Gruppe Computerraum:
Der Morgen hat angefangen mit einem gemütlichem Frühstück um 8.00 Uhr Ortszeit. Um 9 Uhr sind wir dann mit den von der Caritas bereitgestellten Transportern zur Baustelle nach Piciou-Nou gefahren und haben damit begonnen den Informatikraum für die Installation der neuen Computer vorzubereiten. Zunächst wurde der Raum leergeräumt und  die alten Steckdosen entfernt.  Dann wurden die Kabel sortiert und die alten Kabelkanäle abgerissen.
In der Pause sind wir dann zum örtlichen Kinderheim der Caritas gegangen und hatten ein sehr leckeres und unterhaltsames Mittagsessen mit dem „Opa” des Kinderheims. Er berichtete uns vom Aufenthalt der 33 Kinder, welche auf 4 Häusern verteilt leben.
Im Anschluss daran haben wir in der Schule damit begonnen neue Kabelkanäle zu installieren und die einzelnen Kabel für die von uns mitgebrachten PCs sorgfältig zu verlegen.
Ein Highlight des Tages war die Einweihung und die Inbetriebnahme der von der RWE Deutschland AG gesponserten Tischkreissäge.
Nach einem harten  Arbeitstag schmeckte das Essen der Frauen von der Caritas wie immer bestens.



 

Gruppe Altenheim:
Eine Kleingruppe gab sich daran am Altenheim dringend notwendige Arbeiten an den neuen Fenstern zu machen. Die vor einiger Zeit eingesetzten Fenster mussten noch von außen endgültig abgedichtet werden. Nach einer intensiven Überlegungs- und Probephase schaffte die Gruppe ein Fenster entsprechend zu ‚bearbeiten’. Nun hofft man morgen in der gleichen Zusammensetzung strukturiert und effizient weiterarbeiten zu können.

 

Eindrücke der ersten Tage:

(Weitere aktuelle Bilder folgen in Zukunft).

 

 

Tag 2: 09.08.2015

Am Sonntag startete der Tag mit einem leckeren Frühstück.

Im Anschluss luden die Jungs den Lkw mit den Materialien aus Deutschland aus. Die Mädchen begutachteten die Räume, in denen sie in den nächsten Tagen einen Computerraum renovieren und einrichten werden.

Nach dem Mittagessen um 13.00 Uhr bauten wir unsere neue von der RWE AG gesponserte mobile Tischkreissäge zusammen.

Einige Mädchen nutzten das gute Wetter und veranstalteten eine Wasserbombenschlacht um sich abzukühlen. Des Weiteren nutzten wir die Zeit um neue Computer im Caritasheim zu installieren.

Da der Sonntag auch in Rumänien ein arbeitsfreier Tag ist, konnten wir heute nicht so viel arbeiten, so dass wir den restlichen Tag zur freien Verfügung hatten.

 

Ankunft/ Tag 1: 07.08.2015

Am 07.08.2015 fuhren wir mit 27 Schülerinnen und Schülern nach Rumänien, in das Dorf Ciacova. Abfahrt war um 19:50 Uhr  an der Schule.Um ca. 1 Uhr nachts passierten wir die Grenze nach Österreich. Nun ging unsere Fahrt weiter und zwar über Ungarn bis nach Rumänien. Während der gesamten Fahrt hatten wir viel Spaß und es herschte eine gute Stimmung: es wurde gesungen, gequaselt und geschlafen.

Glück hatten wir gute Fahrer, sodass wir gesund und munter in Timisoara ankamen. Für die, die zum ersten Mal mitfuhren war die Fahrt sehr anstrengend und so dachten die Schülerinnen und Schüler (die zum ersten mal mitfuhren), dass sie hier in dieser Stadt übernachten werden. Zur großen Überraschung wurde uns mitgeteilt, dass Ciacova (ein Dorf mit ca. 5000 Einwohnern) unser Hauptquatier sein wird.
Nach einer langen, sehr warmen 19-stündigen Fahrt konnten wir uns mit einem sehr leckerem Abendessen erholen. Morgen früh wollen wir mit unserer Arbeit in Rumänien beginnen.