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Die Gründung und Entwicklung der WBS hängt eng mit der Entwicklung des Stadtteiles Styrum in Mülheim zusammen. Dieser Stadtteil ist von der Schwerindustrie geprägt, durch das Mannesmanngelände und durch die Bahn von der übrigen Stadt getrennt und traditionell bildungsmäßig benachteiligt.

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Am 30.9.2008 wurde der diesjährige „Förderpreis für ein gedeihliches Miteinander und gegenseitige Integration“ des Integrationsrates der Stadt Mülheim an der Ruhr der WBS verliehen.

Auszüge vom 2./3.10.2008 aus einem Artikel der NRZ von Alexander Waldheim:

Die Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld würdigte bei der feierlichen Verleihung des Preises im Rittersaal von Schloss Broich den diesjährigen Preisträger: „An der Willy-Brandt-Schule ist Integration der Normalfall.“ Interkulturalität sei ein wichtiger Bestandteil von Bildung, dies werde an der Styrumer Gesamtschule gelebt.

Enver Sen, der Vorsitzende des Integrationsrates zog ein positives Fazit: “Wir haben hier in Mülheim ein gutes Miteinander.“

Ingrid Lürig nahm den Preis als stellvertretende Leiterin der Willy-Brandt-Schule entgegen und bedankte sich im Namen der Schule sympathisch selbstbewusst: „Ja, ich denke, wir haben den Preis verdient.“ Landesweite Lernstandserhebungen geben ihr Recht: In den vergangenen beiden Jahren gehörte die Styrumer Gesamtschule jeweils zu den besten zwei Prozent aller Schulen dieser Form in NRW. Zudem ist die Zahl der Absolventen mit Migrationshintergrund hier besonders hoch. Von den insgesamt 965 Schülern stammen 220 aus 25 verschiedenen Nationen. „Bei uns wird jeder gefördert, der es nötig hat“, erklärt Ingrid Lürig, „und auch die Zusammenarbeit mit allen Eltern ist uns wichtig. Dieser Förderpreis ist uns Bestätigung und Ansporn zugleich.“

Die Gesamtschule erteilt - entsprechend den erbrachten Leistungen der Schüler - folgende Abschüsse:

Hauptschulabschluss

Fachoberschulreife

Fachoberschulreife mit Qualifikation

Fachhochschulreife (schulischer Teil)

und die allgemeine Hochschulreife (Abitur)

Alle Abschlüsse sind bundesweit anerkannt.

Die Gesamtschule umfasst alle Möglichkeiten der drei anderen Formen weiterführender Schulen (Hauptschule/ Realschule/Gymnasium). In ihr sind die Unterschiede der traditionellen Schulformen aufgehoben. Man spricht von einer integrierten Gesamtschule.

Ein Ziel dieser Schulform ist es, die Schullaufbahn so lange wie möglich offenzuhalten und gleichzeitig alle Abschlüsse zu ermöglichen. Ohne Schulwechsel kann jeder Schüler auf der Gesamtschule das seiner Begabung und Neigung entsprechende Bildungsangebot wahrnehmen.

Die Klassen 11-13 bilden die gymnasiale Oberstufe. Ihr Abschluss ist - wie am Gymnasium - das Abitur.

Wie die meisten Gesamtschulen wird auch die Willy-Brandt-Schule als Ganztagsschule geführt. In der Fünftagewoche finden am Vormittag und zum Teil am frühen Nachmittag Unterricht, weitgehende Erledigung der Hausaufgaben und Arbeitsgemeinschaften statt.

Während der einstündigen Mittagspause können die Schüler ein Mittagessen bzw. einen Imbiss einnehmen.