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Rumänienfahrt 2018 Tag 1 und 2

Zu unserem Hilfprojekt nach Rumänien sind wir am Freitag, den 24.08.2018 aufgebrochen.

Die geplante Abfahrtszeit von 17:30 Uhr hat sich aufgrund einer kurzfristigen Bitte der Schulleiterin der Lenau Schule in Timisoara auf 19:00 Uhr verschoben, da wir zusätzlich 22 Computer und einen großformatigen Kopierer verladen haben. Dies erwies sich als schwierig, da wir neben unserem persönlichem Gepäck noch Platz in den vier angemieteten Kleinbussen finden mussten. Nach der 19 stündigen Fahrt (rekordverdächtig) nach Ciacova (Kleinstadt im Banat), sind viele von uns vor lauter Erschöpfung ins Bett gefallen. Am nächsten Morgen nach einer Mütze voll Schlaf und einem Kräfte spendenden Frühstück machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu einem Bauernmarkt in Ciacova, wo wir mit Erstaunen feststellen mussten, dass junge lebendige Hühner für umgerechnet knapp 80 Cent und Schweine aus den Kofferräumen von Autos angeboten wurden. Gegen Mittag machten wir uns auf dem Weg zu unserem „Basislager” bei der Caritas in Ciacova, da wir noch unsere Projektmaterialien und Altkleider von dem LKW der Rumänienhilfe-Ruhr.de (der von der WBS mitbetreut wird) abladen mussten. Danach verabschiedeten wir unser Mädchenteam, welche zu einem dreitägigem Projekt, nordöstlich von Ciacova, aufgebrochen sind, um dort einen weiteren Computerraum an einer Schule zu errichten. Den Abend in unserer Unterkunft verbrachten wir mit der teilweisen Installation der zusätzlich mitgenommenen Computern.

Tag 3
An unserem zweiten Tag vor Ort machten wir (das Jungenteam) uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Timisoara zur Lenau Schule, um dort mit der Installation unseres Computerraums zu beginnen. Dort soll nach den Wünschen der Schulleiterin Frau Wolf ein Computerraum für 30 Schülerinnen und Schüler entstehen. Zunächst  mussten wir all unsere Materialien (Werkzeug, Netzwerk- und Elektromaterial) in den zweiten Stock bringen. Danach ging es los mit der Bestandsaufnahme und der Lagebesprechung. Wir legten gemeinsam fest, wie die Kabelkanäle verlegt werden sollen und wo die Computer stehen sollen. Bis zum Mittagessen waren wir mit dem Anbringen der Kabelkanäle schon sehr weit gekommen, so das wir danach mit der Verkabelung starten konnten. Wir haben 30 Schutzkontaktsteckdoesn in den Kabelkanälen und 30 Netzwerksteckdosen installiert. Dazu benötigten wir gut 650 m Netzwerkkabel. Am Ende unseres Arbeitstages standen dann alle Verkabelungen und wir beendeten unseren Arbeitstag mit der Planung für den nächsten Tag.